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Personen
-» Huber
Univ.Prof. Mag. Dr.
Annegret Huber
Lebenslauf
* 1963; Studien Schulmusik (Stuttgart), Musikpädagogik (Lübeck) und Konzertfach Klavier (Wien); Mag.art. (Musiktheorie, Wien), Dr.phil. (Musikwissenschaft, Wien).
Lehre
Musikanalyse als Zentrales Künstlerisches Fach,
Pflicht- oder Wahlfach (Nominalfach: Musikwissenschaft – Schwerpunkt
Analyse der Musik)
Administration
Bereichsverantwortliche „Jahresbericht“
Funktionen
Mitglied der Arbeitsgruppe „Frauen und Musik in
Österreich“ (Teilbereich Wissenschaft, Universitäten) der
Kulturpolitischen Sektion im Bundesministerium für europäische und
internationale Angelegenheiten der Republik Österreich
Forschungskooperation
Musikwissenschaftliche Supervision des soziologischen
Forschungsprojekts Improvisation als ‚neuer‘ Handlungstypus. Eine
handlungstheoretische Exploration der musikalischen Improvisation von
Dr.rer.soc. Silvana Karina Figueroa-Dreher (Wissenschaftliche
Mitarbeiterin am LS Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner, Fachbereich
Geschichte und Soziologie der Universität Konstanz), gefördert von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft
Forschungsschwerpunkte
Erkenntnistheoretische Probleme des Musikanalysierens in
kulturwissenschaftlichen Kontexten
Reflexion analytischer Methoden im allgemeinen und
musiksemiotischer Analyseansätze im besonderen
Geschichte der Lehre musiktheoretischer Fächer
historische Entwicklung von Konzepten musikalischer
Form in Kompositionslehren, ästhetisch-analytische Differenzierung von
in Lehrwerken unberücksichtigten Konzepten ‚unseriöser‘ Formen
Genderstudien
Publikationen (Auswahl)
selbständige
Das Lied ohne Worte als kunstübergreifendes
Experiment. Eine komparatistische Studie zur Intermedialität des
Instrumentalliedes 1830–50 (Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft
41) Tutzing 2006.
editorische Arbeiten
Erstveröffentlichung von Klavierstücken Fanny Hensels (geb. Mendelssohn Bartholdy) aus dem
Nachlaß
Aufsätze
Edieren und Analysieren – ein potentieller
Interessenkonflikt, in: Rebecca Grotjahn und Christin Heitmann (Hg.),
Kongreßbericht „Louise Farrenc und die Klassik-Rezeption in Frankreich“
(Schriftenreihe des Sophie-Drinker-Instituts) Oldenburg 2006, S. 227-237
„Wiener Backhändeln“: Was Franz Liszt mit seinen „Soirées
de Vienne“ in Pariser Salons über Schuberts Tänze „erzählt“ haben mag –
eine Biedermeier-Perspektive? In: Barbara Boisits, Klaus Hubmann
(Hrsg.), Tanz im Biedermeier. Ausdruck des Lebensgefühls einer Epoche.
(Neue Beiträge zur Aufführungspraxis VI. Schriftenreihe des Instituts
für Aufführungspraxis an der Universität für Musik und darstellende
Kunst Graz) Wien 2006, S. 249-275
Zerschlagen, zerfließen oder erzeugen? Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy im Streit um musikalische Formkonzepte nach
„Beethovens letzter Zeit“, in: Martina Helmig, Bettina Brand (Hg.), Maßstab Beethoven? edition text + kritik München 2001, S. 120-144.
Wegweiser und Scheinwerfer. Diether de la Mottes Einfluß auf den Musiktheorieunterricht an deutschen
(Hoch-)Schulen für das Handbuch der Musiktheorie (Handbuch der systematischen Musikwissenschaft, Bd. 2) hg. von Helga de la Motte-Haber und Oliver Schwab-Felisch,
Laaber-Verlag
Günter Kahowez, Biographischer Artikel für den Personenteil der Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik; 20 Bände in zwei Teilen hg. von Ludwig Finscher
[1994-], begr. von Friedrich Blume, 2. neubearb. Ausgabe Bärenreiter/Metzler
Werkeinführungen für den Oratorien- und
Chormusikführer des Metzler-Verlags, Stuttgart, und des
Bärenreiterverlags, Kassel (Hrsg.: Silke Leopold und
Ullrich Scheideler), Stuttgart, 1999 zu folgenden Kompositionen:
-
Antonio Salieri
La Passione di Nostro Signore Gesù Cristo (S. 604-606)
Il Trionfo della Gloria e della Virtù (S. 601-603)
La Sconfitta di Borea (S. 603-604)
-
Johann Christoph Wagenseil
Il Roveto di Mosè (S. 749-750)
La Redenzione (S. 750-751)
Missa in A “Gratias agimus tibi” (S. 751-752)
-
Michael Haydn
Der reumütige Petrus (S. 328-329)
-
Marianna Martines
Isacco Figura del Redentore (S. 449-451)
Terza Messa in C (S. 451-452)
-
Fanny Hensel
Cantate (nach Aufhören der Cholera 1831) (S. 333-335)
Druck in Vorbereitung
Meisterinnenwerke und Meisterwerkanalyse. Überlegungen
zum Musikanalysieren in kulturwissenschaftlichen Kontexten. In: History/Herstory,
hg. von Annette Kreutziger-Herr und Katrin Losleben
Ziel und Ende des Analysierens ‚niederer‘ Musik.
Musikanalyse und Theoriebildung in quasi ‚theoriefreien‘ Räumen. In:
Bericht über den internationalen Workshop „Nineteenth Century Private
Music Culture in the Regions of the Habsburg Empire” Subotica 2007, hg.
von Antonio Baldassarre, Tatjana Markovic, Cornelia Szabó-Knotik
Werkbesprechungen und biographische Artikel für das Schubert-Liedlexikon der Neuen Schubert-Ausgabe (hg. im Auftrag der Internationalen Schubert-Gesellschaft e.V. Tübingen von Walter Dürr, Michael Kohlhäufl, Michael Kube im Bärenreiter-Verlag, Kassel)
… folgender Dichter:
- Carl Joseph Bernard
- Friedrich Anton Franz Bertrand
- Bernhard Ambros Ehrlich
- Aaron Pollak
- Martin Joseph Prandstetter
- Adolf Freiherr Pratobevera von Wiesborn
- Johann Anton Friedrich Reil
- Christian Ludwig Reissig
- Louis Graf von Széchény de Sárvári-Felsö-Vidék
… zu folgenden Vertonungen:
- D 262, „Die Fröhlichkeit“ (Martin Joseph Prandstetter)
- D 320, „Der Zufriedene“ (Christian Ludwig Reissig)
- D 514, „Die abgeblühte Linde“ op.7/1 (Louis Graf von Széchényi von
Sárvári-Felsö-Vidék)
- D 515, „Der Flug der Zeit“ op.7/2 (Louis Graf von Széchényi von
Sárvári-Felsö-Vidék)
- D 919, „Frühlingslied“ (Aaron Pollak)
Vorträge
04/08 The Viola in Berlioz’s Life. Constructions of Self
and Other in Harold en Italie (1834), Ninth International Conference
Departments of Musicology and Ethnomusicology Faculty of Music,
University of Arts in Belgrade: (Auto)Biography As a Musicological
Discourse. Belgrade, 19–22 April 2008
11/07 „Composer’s Voice“ und Kontrapunkt in Hans
Pfitzners Klavierkonzert. 8. Internationales Franz Schmidt-Symposium:
Das Klavierkonzert in Österreich und Deutschland von 1900 bis 194504/07
Musik – eine ‚Sprache‘ die jeder (anders) versteht. Gastvortrag für den
Jour fixe der Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
06/06 „Properly understood, analysis is composition in
reverse.“ Musikanalytische Methoden in interdisziplinären und
komparatistischen Kontexten. Gastvortrag an der Universität Konstanz
11/05 Lieder, Etüden, Capricen, Duette, alles aus
dem selben alten Clavierfaß gezapft. Distinctions between ›instrumental
songs‹ and other ›lyric piano pieces‹, disclosed by selected
keyboard works of Fanny Hensel. Vortrag bei der International Fanny
Mendelssohn Hensel Conference aus Anlass des 200. Geburtstags der
Komponistin vom 13. bis 15.11.2005 an der Florida State University in
Tallahassee/Florida.
10/02 Überlegungen zur Rolle der musikalischen Analyse im Kontext der Genderforschung, 2. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Musiktheorie, 11.-13. Oktober 2002, Hochschule für Musik und Theater München
04/02 Das ›Lied ohne Worte‹ als kompositorisches
Experiment. Annäherungen an ein strukturelles Gattungskonzept, 5th European Music Analysis Conference – University of Bristol, 4.-7. April 2002
10/01 Was Mütter natürlicherweise hervorbringen – Anton Reichas
„idée mère“ und andere Anforderungsprofile, Beethoven-Kongreß 2001 der Hochschule der Künste, Berlin
09/00 Nachdichtung oder Gegendarstellung? – Fanny Hensels ›Lied ohne Worte‹ op. 8/3
„Lenau“, Jahrestagung 2000 der Internationalen Lenau-Gesellschaft
05/99 Kann man Schönheit messen? Thesen zur musikalischen Analyse Symposion
„Musikalische Analyse zwischen Phänomen und Begriff“. Eine Initiative des akademischen Mittelbaus der Hochschule der Künste, Berlin, und der Technischen Universität, Berlin
Sonstiges
Einspielung der 1. Klaviersonate von Marcel Rubin
(Livemitschnitt), in: Österreichische Musik der Gegenwart: MARCEL RUBIN
1905-1995 (830 003-2), hrsg. vom MICA in Zusammenarbeit mit dem
Österreichischen Musikrat 1995
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